Wo wird das Gutachten gemacht ?

Das von der Führerscheinbehörde verlangte Gutachten wird von externen speziell geprüften Instituten auf ihren Auftrag hin erstellt. In der Region Stuttgart-Esslingen sind solche Institute zum Beispiel der TÜV Süd und die AVUS.

 

Welche Ergebnisse kann das Gutachten haben?

Grundsätzlich kann ein Gutachten drei verschiedene Aussagen für die Führerscheinbehörde und damit drei verschiedene Ergebnisse beinhalten.

Im besten Fall sind ihre Medizin- und Leistungswerte in Ordnung und der psychologe Schätzt ihre Verhaltensänderungen als ausreichend und beständig ein. Dann wird das Gutachten kein erhötes Risiko für einen weiteren Vorfall prognostizieren und kann als positives Gutachten ohne Bedenken bei der Führerescheinbehörde vorgelegt werden.

Sind alles Ergebnisse außer ihres Leistungstests in Ordnung, ist ihr Gutachten an sich postitive, jedoch an die Bedingung geknüpft, dass sie sich einer positiven Fahrverhaltensbeobachtung unterziehen.

Sind Ihre meziinischen und Leistungswerte in Ordnung, aber der Psychologe schätzt ihre Verhaltensänderungen als nicht dauerhaft genug ein ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Den an sich ist des Gutachten negativ, es kann jedoch einen Vermerk enthalten, dass Nachschulungsmaßnahmen zu dieser Beständigkeit führen könnten. Damit können Sie durch die erfolgreiche Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Schulung ihr negatives Gutachten zu einem positiven machen.

Entsprechen ihre Werte bei den medizinischen Tests nicht den Anforderungen oder ist der Psychologe nicht davon überzeugt, dass Sie sich genug mit Ihrer Lebensweise auseinandergesetzt oder ihr Verhalten grundlegend und dauerhaft geändert haben, so werden Sie ein negatives Gutachten erhalten. Dieser Fall ist nicht wünschenswert, begräbt jedoch nicht ihre Führerscheinpläne endgültig. Mit dem negativen Gutachten können Sie weiter mit ihrem Verkehrspsychologen arbeiten und auf die vom Psychologen kritisierten Punkte besondere Rücksicht nehmen. Durch die Aufarbeitung eines negativen Gutachtens steigen Ihre Chancen enorm das nächste mit einem positiven Ergebnis zu beenden.

Sehr wichtig für Sie ist jedoch, dass Sie das Gutachten in Auftrag gegeben haben und des damit ihr privates Eigentum ist. Sollte es also negativ ausfallen, ist es ihr gutes Recht das Gutachten für sich zu behalten und trotz geforderter Fristen nicht bei der Führerscheinbehörde vorzulegen.

 

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