Die MPU ist in 4 verschiedene Teilbereiche aufgebaut:

Fragebogen: Beim Eintreffen in der Begutachtungsstelle füllen Sie zunächst ein Fragebogen zur allgemeinen Lebensführung Gesundheit und dem Umgang mit Alkohol und Drogen aus. Dieser Fragebogen steht dann sowohl dem Artzt als auch dem Psychologen zur Verfügung.

Leistungstests: Hierbei werden Ihre allgemeine Reaktionfähigkeit, Konzentration und Warnehmung sowie Ihre Erfassung von Verkehrssituatuionen mittels eines Testgeräts überprüft. Dazu stehen verschiedene Übungen zu Verfügung von denen zwei durch die Prüfungsstelle ausgesucht werden. Weisen Sie Defizite in diesen Bereichen auf, sind aber dennoch ein sichere Fahrer können Sie diese durch eine Fahrverhaltensbeobachtung ausgleichen.

Medizinsiche Untersuchung: Hier wird zunächst Ihre allgemeine körperliche Gesundheit wie der Herz-Kreislauf oder Ihre neurologischen Funktionen wie Nerven und Reflexe überprüft. .

Anschließend kommt es noch zu einer Anlassbezogenen Untersuchung.Bei Alkoholverstößen beiinhaltet diese u.a. eine Begutachtung der Haut, ein Abtasten der Leber, sowie das Überprüfen der Leberwerte. Im Fall von Drogenauffälligkeiten wird auch hier der eine allgemeine optische Überprüfung sowie eine Urinscreening vorgenommen. Schneidet man hier schlecht ab, ist die Untersuchung bereits an dieser Stelle für einen beendet.

Psychologisches Gespräch: Der letzte, mit einer dreiviertel Stunde längste und in der Regel wichtigste Teil der MPU ist das psychologische Gespräch. In diesem Gespräch haben Sie die Möglichkeit die gesamte Angelegenheit aus Ihrer Sicht zu schildern. Jedoch liegt dabei die Gesprächsführung eher beim psychologischen Gutachterm als bei Ihnen.Dabei wird neben dem Anlass(z.B. die Trunkenheitsfahrt) ihr persönlicher Werdegang und Ihre Historie im Umgang mit Alkohol oder Drogen aufgearbeitet. Anschließend soll herausgestellt werden, wie es zu Ihrer Auffälligkeit kommen konnte und was Sie an Ihrer Verhaltensweise geändert haben, damit es nicht mehr zu einer solchen kommt. Der Gutachter kann Ihnen nur dann ein positives Gutachten ausstellen, wenn er davon Überzeugt ist dass bei Ihnen durch Ihre neuen Verhaltensweisen trotz Ihrer Historie, im Vergleich zum durchschnittlichen Verkehrsteilnehmer, kein erhöhtes Risiko besteht  noch einmal auffällig zu werden.

 

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